Solidarität Rimpar e.V.
Soli Rimpar

06.10.2017

Radtouristik: Dreitagesradtour vom Main an die Tauber und zurück

ALLGEMEIN: 2017_10_MainTauberMainRadtour_...ALLGEMEIN: 2017-11-02_21_14_36-2017_10_Ma...

 

Dreitagesradtour vom Main an die Tauber und zurück oder Radtouristiker treffen auf Taubertal-100 Kilometerläufer

 

1. Tag: Estenfeld - Höchberg - Würzburg - Randersacker - am Main entlang bis Ochsenfurt - Marktbreit - Obernbreit - durch das Weinparadies bei Hüttenheim und Bullenheim - Gollhofen - Uffenheim - Rothenburg - Holdermühle bei Archshofen.

Gefahrene Kilometer: 105

 

2. Tag: Archshofen - auf dem Taubertalradweg bis Wertheim

Gefahrene Kilometer: 90

 

3.Tag: Wertheim - Bettingen - Marktheidenfeld - Karbach - Birkenfeld - Billingshausen - Zellingen - am Main entlang bis Würzburg - Randersacker - Estenfeld

Gefahrene Kilometer: 85

 

Der erste Tourtag gestaltete sich organisatorisch etwas schwierig, da sich Edi ein Pedelec auslieh, das nicht rund lief. So musste er nochmal in die Werkstatt nach Höchberg und traf sich dort mit Hans-Peter. Frank musste noch bis 11:00 Uhr arbeiten. Die vier Radsportler Bruno Schmitt, Hans-Peter Gerhard  sowie von der „Soli" Rimpar Frank Roßmann und Edi Holzheimer starteten dann um 11:30 Uhr am Cafe Rösner in Randersacker ihre Tour mit leichtem Gepäck bei wechselhaftem Wetter. Unspektakulär verliefen die ersten Kilometer auf dem Maintalradweg bis Marktbreit. Etwas wellig wurde es im Weinparadies bei Iffigheim, Hüttenheim, Bullenheim, aber die Strecke stellte weiterhin keine großen Anforderungen an uns. In Gollhofen kam leichter Nieselregen dazu und wir beschlossen eine Mittagspause einzulegen, da es hier im Gasthaus „Zum Stern" durchgehend warme Küche mit guter Speisekarte gab. Edi lud während der Mittagspause seinen Akku wieder zu voller Stärke auf. Hier buchten wir auch unser Quartier in der Holdermühle über Smartphone. Frisch gestärkt ging es weiter. Wir warteten eine Wolkenlücke ab und fuhren in Richtung Uffenheim. Statt die direkte Strasse zu nehmen, verfranzten wir uns in der ländlichen Umgebung ein wenig und fuhren die letzten Kilometer bis Rothenburg auf dem breiten Radweg neben der Hauptverkehrsstrasse. Jetzt nieselte es leicht und wir radelten an Rothenburg vorbei bergab zum Taubertalradweg. Nach 10km erreichten wir unser Quartier in der Holdermühle. Die Räder wurden verstaut und die Wirtin bat uns, das Abendessen gleich einzunehmen, da die Küche um 19:00 Uhr schloss. Danach blieben wir sitzen und erzählten uns eine Story nach der anderen. Das war so interessant, daß wir die Zeit vergaßen. Bettruhe war um 24:00 Uhr.

 

 

Am zweiten Tourtag nach dem Frühstück staunten wir nicht schlecht als eine Strecke für Läufer "Taubertal 100" auf dem Radweg abgesteckt war und ab und zu eine Verpflegungsstation auftauchte. Der Wirt der Holdermühle warnte uns vor den Extremläufern und wir sollten aufpassen. Nach einigen Kilometern stießen wir auf die letzten Läufer. Wir rollten das Läuferfeld sozusagen von hinten auf. Aber was wir sahen war von Elend und schlechten Laufstilen geprägt. Manche liefen ganz schräg. Viele Ältere waren mit von der Partie. Als ob ein Marathon nicht schon genug wäre, nein ein 100km-Lauf war angesagt und manche liefen sogar 100 Meilen von Rothenburg über Wertheim bis Gemünden. Zum Glück gab es auch ein 50 km-Ziel in Bad Mergentheim für die schwächeren Läufer und Läuferinnen. Wir radelten mit voller Bewunderung auf dem Taubertalradweg erst bis nach Bad Mergentheim zum Marktplatz, wo sich das 50 km-Ziel der Läufer befand, um einen kleinen Imbiss in einem Cafe einzunehmen. Der zweite Anlauf  bis zum Kloster Bronnbach bei trockenem Wetter verlief reibungslos. In der Klosterschänke ließen wir es uns gut gehen und wärmten uns ein wenig auf. Die letzten 13 km nahmen wir auf der Hauptverkehrsstraße bis Wertheim unter die Räder. Der Autoverkehr hielt sich in Grenzen. In Wertheim angekommen, sahen wir die 100 km-Läufer wieder im Ziel und es regnete leicht. So schnell wie möglich suchten wir unser Quartier und wurden im Hotel "Kette" fündig, nachdem das Hotel "Baunachtalhof" geschlossen hatte. Die Fahräder hatten Platz in der geräumigen Tiefgarage. Frisch geduscht nahmen wir das opulente Abendessen aus der griechischen Küche im stilvollen Kettenrestaurant ein. Und wieder waren wir die letzten Gäste und um 0:30 Uhr war Schluß.

 

 

Beim Frühstück des dritten Tourtages führten wir mit einer 100 km-Läuferin, die am Nebentisch saß, Gespräche über den Sinn und die Nachwirkungen eines 100 km-Laufes. Sehr aufgeschlossen und freudestrahlend präsentierte sie ihre Medaille. Pünktlich um 10:00 Uhr starteten wir mit Sonnenschein Richtung Marktheidenfeld. Der Wettergott hatte ein Einsehen, Edi führte die Gruppe mit seinem Pedelec und bot den Mitradlern seinen Windschatten an. Kurz vor Marktheidenfeld bekam Frank einen "Schleicher". Mit dem Pannenschaum konnte der Platten nicht behoben werden. Der Schlauch wurde ganz ohne Hektik  gewechselt und über Karbach, Birkenfeld, Billingshausen bis Zellingen war Edi froh, daß er ein Pedelec besaß. Die Radstrecke war hügelig. Nach der Einkehr im Cafe Maxl-Bäck in Zellingen fuhren Bruno, Frank und Edi auf dem Radweg weiter Richtung Würzburg, während Hans-Peter über Leinach, Greußenheim nach Üttingen weiter zum Fußballspiel des TV Helmstadt radelte. Die Wolken hingen tief, aber es regnete nicht. In der Zellerau mussten wir wegen der Mainfrankenmesse den Radweg verlassen. Auf dem Radweg in der Mergentheimer Straße mischten wir uns unter die Läufer des "Laufes für Frieden und Toleranz". Wir bahnten uns einen Weg durch das Ziel bis zum Sebatian-Kneipp-Steg und fuhren gemeinsam auf dem Radweg nach Randersacker und Edi über Gerbrunn, das Gewerbegebiet Würzburg Ost und Lengfeld nach Estenfeld. Die nächste mehrtägige Radtour wollen wir nächstes Jahr wegen des Wetters Ende Mai oder Anfang Juni absolvieren. Es war heuer einfach zu kalt.

 

gez. Edi   

BERICHT | AKTUELL | HOME | VORSTAND | TERMINE | BERICHT | SPONSOREN | JUGEND | GESCHICHTE | Impressum | Login
powered by IRe.CMS - © 2004 - 2017