Solidarität Rimpar e.V.
Soli Rimpar

18.04.2015

Auf dem 2-Frankenradweg von Würzburg nach Bamberg unterwegs

 

 

Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich vier Rennradfahrer auf dem IKEA-Parkplatz, darunter Frank Rossmann und Edi Holzheimer von der Soli zu einer Frühjahrsradtour nach Bamberg. Bergab gelangten wir nach wenigen Minuten an die Kürnach und waren gleich an der Weißen Mühle in Estenfeld.

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Entlang der Kürnach verlief die Strecke ziemlich eben, nur der starke Ostwind ärgerte uns ein wenig.

Die Eisenbahnunterführung bei Seligenstadt konnten wir nicht passieren und so mussten wir auf der Kreisstraße bis Prosselsheim weiterfahren. Der Radweg von Prosselsheim stieg bis zur Vogelsburg leicht an, ehe wir bergab die Mainbrücke bei Volkach erreichten. Wir staunten nicht schlecht, welche Sicht wir auf das Maintal hatten. Die blühende Kirschbaumallee bietete uns einen Augenschmaus der besonderen Art. Auf dem breiten Radweg mit gutem Asphalt radelten wir von Volkach bis Obervolkach. Eine kurze Steigung nach Obervolkach und der weitere Streckenverlauf nach Krautheim, Frankenwinheim bis Gerolzhofen gestaltete sich fast problemlos, wäre da nicht der starke Ostwind gewesen.

Gerolzhofen bezeichnet man als Tor zum Steigerwald und im umgebauten Erlebnisbad "Geomaris" kann man sich gut erholen. Auch eine Kartbahn ist nebenan. Etwas hügelig wurde es dann nach Wiebelsberg, Oberschwarzach bis in das Handthal. Die Ruine der ehemaligen Burg Stollberg überragt den Hang der gleichnamigen Steillage, in der viele Spitzenweine wachsen. Von Weitem grüßt das Weinlokal unterhalb der Stollburg herüber. Wir machten im Forellenhof Mittagspause und nach ca. 50 km ließen wir uns den Fisch schmecken. Der Forellenhof ist bekannt für seine Fisch- und Hirschspezialitäten, Bratwürste, Schäufele sowie für den guten Wein.

Jetzt stand der schwierigste Teil der Strecke auf dem Programm, nämlich die 6%-ige Überquerung des Steigerwaldes. Und das nach dem guten Mittagstisch. Wir fuhren mit unseren Rennrädern nicht den sandigen Radweg durch den Wald sondern den gut ausgebauten Radweg neben der B22 nach Ebrach. Kerzengerade und bergab radelten wir in Ebrach ein, links ein sehenswerter Osterbrunnen und rechts die barocke Klosterkirche. Ein imposanter Prachtbau. Jetzt wurde der 2-Frankenradweg auf eine ehemalige Bahntrasse verlegt und neben der Bundesstrasse 22 neu ausgebaut. Man kann die Baumeister nur loben. Auch die Beschilderung ist vorbildlich. wir radelten vorbei an Eberau und Untersteinach zum Wallfahrtsort Burgwindheim.

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Auf dem weiteren Weg durch „Bierfranken" folgten Kappel, Kötsch, Mönchherrnsdorf, Wolfsbach, Mönchsambach, Manndorf, Krumbach, Dürrhof und Vollmannsdorf, bevor wir  Burgebrach mit seinen romantischen Straßen und Plätzen erreichten. Im weiten Tal der Rauhen Ebrach ging es weiter mit Ziel Pettstadt. Ab Stappenbach verläuft die Route wieder auf der alten Bahntrasse über Hundshof nach Frensdorf. Auf großen Wiesenstücken sahen wir Reiher und Störche bei der Nahrungssuche. Nun radelten wir ein kurzes Stück, bis dann die Route rechts einbog und wir über Reundorf schließlich nach Pettstadt gelangten.

Mit dem Ziel Bamberg führt die Strecke mitten durch den Ort. Wir fuhren aber nicht an die Regnitz und zur Fähre, sondern bogen links Richtung Bamberg ab und radelten auf der vielbefahrenen Strasse weiter. Etwas hügelig erreichten wir die Innenstadt von Bamberg und am Rathaus genossen wir den Kakao mit einem guten Stück Kuchen. Auf der "wilden" Regnitz bekamen wir ein Wildwasserrennen geboten. Viele Schaulustige ließen sich dieses Ereignis nicht entgehen. Quer durch die oberfränkische Biermetropole ging es immer Richtung Bahnhof zum Endpunkt unserer Radtour.

Wir lösten ein Bayernticket und fuhren mit der Bahn von der oberfränkischen Bierregion Bamberg zur unterfränkischen Weinregion Würzburg zurück. Daheim angekommen hatten wir 113 km auf dem Tacho.

 

Mit sportlichen Grüssen

Edi

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